Die Einsätze der Feuerwehr Stockdorf

Das Einsatzaufkommen jedes Jahr liegt zwischen 70 und 100 Einsätze

Oft arbeiten wir eng und sehr gut mit unseren  Nachbarfeuerwehren Krailling, Gauting, Buchendorf und Unterbrunn zusammen. Auch durch gemeinsame Übungen sind wir im nördlichsten Bereich des Landkreises Sarnberg zu einem schlagkräftigen Team zusammengewachsen

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Einsatzstatistik:

Hier sehen Sie ein paar Einsatzbilder aus den letzten Jahren, um das vielfältige Einsatzspektrum aufzuzeigen:



Kellerbrand in Krailling - Burgfriedenstraße (gemeinsamer Einsatz mit FF Krailling)
Schwerer Verkehrsunfall - Neue Germeringerstraße in Krailling
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Unwettereinsatz - Vollgelaufene Tiefgarage am Harmsplatz.

Bei so manchen Einsätzen ging es heiß her! Doch dank moderner Schutzkleidung aus Nomex (wurde zum Teil mit Spendengeldern finanziert) und regelmäßigem Training sind bis jetzt alle Feuerwehrleute wieder gesund nach Hause gekommen!

 

Atemschutzeinsätze:

Da bereits Mitte der 70er Jahre die Verwendung von Atemschutzgeräten in Stockdorf - als eine der ersten Feuerwehren im Landkreis Starnberg - eingeführt wurde und die Ausbildung der ca. 30 Atemschutzgeräteträger durch insgesamt 4 Atemschutzgerätewarte (davon 2 mit Atemschutzausbilder-Lehrgang) und einem Atemschutzbeauftragten jahrelang praxisgerecht durchgeführt wurde, kann die FF Stockdorf eine ausgereifte Übungs- und Einsatzerfahrung vorweisen.

Bei einigen besonderen Atemschutzeinsätzen wie z.B. dem Wohnhausbrand in der Stockdorfer Zweigstraße , dem Brand im Kreiskrankenhaus Starnberg, dem Brand eines Wohnhauses in Krailling Luitpoldstraße (siehe Helm oben) oder auch dem Saunabrand Burgfriedenstraße in Krailling stellte sich heraus, wie wichtig die persönliche Schutzausrüstung und eine bewährte, eingespielte Atemschutzorganisation ist.

 

Persönliche Schutzausrüstung


Atemschutzmaske Fa. Auer, Kopfhaube aus Nomex, Rettungsmesser, Funk Hör-Sprechgarnitur, Helmlampe, Stahlhelm (kann man nach einem heißen Einsatz nach Wechsel des Visieres wieder verwenden)
 


Jacke und Hose aus Nomex und Hitzeisolierschicht, Totmannsicherung Fa. Dräger und Atemschutzgerät Fa. Dräger. Nomex-Handschuhe werden derzeit beschafft.

Atemschutzorgansisation

Bei jedem größeren Atemschutzeinsatz (ab zwei Angriffstrupps) wird seit ca. 1994 ein eigener Abschnitt Atemschutz gebildet, geführt von einem Gruppenführer/Zugführer, der auch die komplette Atemschutzüberwachung (Einsatzziel-, Trupp-, und Zeitüberwachung) übernimmt. Dies hat im Gegensatz zu einer Atemschutzüberwachung durch den Maschinisten den Vorteil, daß der Einsatzleiter nur noch einen einzigen und kompetenten Anprechpartner für alle Dinge, die im Haus oder direkt vor Ort am Geschehen passieren, hat.
Der Gruppenführer Atemschutz dokumentiert alle besonderen Atemschutz-Vorkommnisse; der Einsatzleiter kann sich somit voll um die Einsatzleitung kümmern.